Veranstaltungen
Mitmachen
ca. 5 Min. Lesezeit

Freie Wähler Mülheim wählen Kreisvorstand neu

V. l. n. r.: Maximilian Eitner (Kreisvorsitzender), René Reiße (Kreisschriftführer, Landtagskandidat 2027), Nico Schwarz (stellv. Kreisvorsitzender) und Uwe Schmidt (Kreisschatzmeister) Quelle: Freie Wähler Mülheim an der Ruhr

Mülheim an der Ruhr – Die Freien Wähler Mülheim an der Ruhr haben am 26. September 2026 auf ihrer Kreismitgliederversammlung ihren Vorstand neu gewählt und den 28-jährigen Maximilian Eitner als Kreisvorsitzenden bestätigt. Ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt wurden Nico Schwarz als stellvertretender Kreisvorsitzender und Uwe Schmidt als Kreisschatzmeister. Neu in den Kreisvorstand gewählt wurde René Reiße, der künftig das Amt des Kreisschriftführers übernimmt. Für Eitner beginnt damit die zweite Amtsperiode an der Spitze der Kreisvereinigung. Der neu zusammengesetzte Vorstand soll die in den vergangenen zwei Jahren aufgebauten Strukturen weiter professionalisieren und die Freien Wähler in Mülheim organisatorisch und politisch breiter aufstellen. Im Mittelpunkt der kommenden Monate steht insbesondere die Vorbereitung auf die Landtagswahl 2027.

„Maximilian hat in den vergangenen zwei Jahren unter wirklich schwierigen Bedingungen einen Top-Job gemacht. Als er 2024 den Vorsitz übernommen hat, gab es viele Strukturen, die wir praktisch von Grund auf neu aufbauen mussten. Trotzdem haben wir in dieser Zeit eine funktionierende Kreisvereinigung entwickelt und gleich zwei Wahlkämpfe bestritten. Das ist alles andere als selbstverständlich“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende Nico Schwarz.

Schwarz sieht in der Wiederwahl deshalb auch ein klares Zeichen der Kontinuität: „Maximilian hat gezeigt, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und auch dann weiterzumachen, wenn die Bedingungen nicht einfach sind. Genau deshalb haben wir ihm erneut unser Vertrauen ausgesprochen. Gleichzeitig sind wir heute personell breiter, jünger und stärker aufgestellt als noch vor zwei Jahren. Jetzt können wir auf dem aufbauen, was geschaffen wurde - und den nächsten Schritt gehen.“

Mit Blick auf die Landtagswahl 2027 ergänzt Schwarz: „Zum ersten Mal gehen wir mit Strukturen, einem klaren politischen Angebot und einem starken Team in eine solche Wahl. Das ist für uns die erste große Bewährungsprobe der neuen Aufstellung. Wir müssen uns nicht verstecken – jetzt geht es darum zu zeigen, was wir inhaltlich und organisatorisch leisten können.“

Eitner selbst richtet den Blick vor allem auf die Landtagswahl 2027. „Für mich ist das Vertrauen der Kreismitgliederversammlung vor allem ein Auftrag, jetzt den nächsten Schritt zu gehen. Wir wollen uns weiter professionalisieren und erstmals mit Strukturen in einen Wahlkampf gehen, die bereits vorher stehen“, erklärt der Kreisvorsitzende.

Mit René Reiße habe die Kreisvereinigung einen Landtagskandidaten, der nach Auffassung des Vorstands für einen stärker lebensnahen politischen Ansatz stehe. Inhaltlich wolle man sich bewusst auf Fragen konzentrieren, die tatsächlich auf Landesebene entschieden werden können. Das dazu entwickelte digitale Landtagswahlprogramm soll konkrete Zuständigkeiten, Maßnahmen und überprüfbare Ziele miteinander verbinden.

Das Landtagswahlprogramm ist bereits online abrufbar unter:

www.freiewaehler-muelheim.de/landtagswahlprogramm-2027

Mit dem bereits veröffentlichten Landtagswahlprogramm wollen die Freien Wähler zeigen, dass politische Vorschläge aus ihrer Sicht konkret, überprüfbar und auf die tatsächlichen Zuständigkeiten des Landes ausgerichtet sein sollten. Aus diesem Anspruch leitet die Kreisvereinigung auch ihre politische Positionierung für die kommenden Jahre ab: Sie will sich bewusst als sachorientierte, bürgernahe und pragmatische Kraft der politischen Mitte verstehen und sich von populistischer Zuspitzung abgrenzen.

„Für uns muss die Sache im Mittelpunkt stehen, nicht der lauteste politische Reflex. Wir wollen Politik daran messen, ob sie Probleme löst und für die Menschen im Alltag funktioniert. Populismus hilft dabei nicht - egal, aus welcher Richtung er kommt. Die Freien Wähler verstehen sich als Angebot für Menschen, die eine pragmatische, bürgernahe und sachorientierte Politik in der politischen Mitte suchen“, sagt René Reiße.

Die Kreisvereinigung will diesen Anspruch in den kommenden Monaten auch organisatorisch stärker sichtbar machen - mit mehr Dialogformaten, Präsenz vor Ort und der Einladung an interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich über die Arbeit der Freien Wähler zu informieren und mit der Kreisvereinigung ins Gespräch zu kommen.