Übergänge sichern, Angehörige entlasten
Ausgangslage in Mülheim
Mülheim wird älter – und der Unterstützungsbedarf wächst deutlich.
42,3
betrug der Altenquotient Ende 2025: Auf zehn Menschen im Alter von 20 bis 64 Jahren kamen mehr als vier Personen ab 65 Jahren.
13.296
Pflegebedürftige zählte Mülheim 2023 – 2017 waren es noch 7.155.
Die kommunale Pflegeplanung rechnet bis 2050 mit etwa 14.800 Pflegebedürftigen, weist aber zu Recht auf Prognoseunsicherheiten hin. Schon heute berichten Betroffene und Einrichtungen von Brüchen zwischen Krankenhaus, ambulanter Pflege, stationärer Versorgung und dem Zuhause.
Der Stadtrat kann weder Arztsitze zuteilen noch Leistungen der Pflegekassen festlegen. Mülheim kann aber planen, koordinieren und Zugänge erleichtern.
Was wir FREIE WÄHLER wollen
Wir FREIE WÄHLER wollen deshalb einen „Pflegeübergang Mülheim“:
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Verbindliche Absprachen bei der Entlassung
Kliniken, Hausärzteschaft, Apotheken, Pflegeanbieter und Beratungsstellen vereinbaren feste Ansprechpartner, Mindestinformationen und Rückmeldefristen für Entlassungen.
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Pflegeberatung im Quartier
Die kommunale Pflegeberatung soll quartiersnah, telefonisch und digital erreichbar sein und pflegende Angehörige stärker über Tagespflege, Kurzzeitpflege und Entlastungsangebote informieren.
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Ein datenschutzkonformer Pflegeatlas
Ein datenschutzkonformer Pflegeatlas soll Angebote und Versorgungslücken sichtbar machen.
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Altersgerechte Quartiere
Bei Stadtplanung, Wohnungsanpassung und öffentlichem Raum setzen wir auf Barrierefreiheit, kurze Wege und altersgerechte Quartiere.
Entscheidend sind weniger Suchzeiten, weniger Übergangslücken und verlässliche Hilfe für Angehörige.